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Prozessberatung | Forschung | Entwicklung

Nicht jedes Problem ist das Problem.

Susanne Maaß-Sagolla (Prof. Dr. phil.)

Seit 1990 bin ich beratend mit Menschen, Teams und Organisationen in Veränderungsprozessen, Kommunikation und Zusammenarbeit tätig. Was mich dabei bis heute interessiert: Was passiert eigentlich hinter dem Offensichtlichen?

Wenn Veränderungsprozesse ins Stocken geraten, Teams nicht zusammenfinden oder Kommunikation nicht das bewirkt, was sie bewirken soll, lohnt sich häufig ein zweiter Blick. Denn die sichtbare Schwierigkeit ist nicht immer die eigentliche Ursache. Spannungen und Paradoxien können Hinweise darauf geben, dass an einer anderen Stelle etwas verändert werden muss – in Strukturen, Rollen, Strategien, Beziehungen oder in der Kommunikation.

Genau hier setze ich mit meiner Arbeit an. Ich begleite Führungskräfte, Teams und Organisationen, wenn vertraute Lösungen nicht mehr ausreichen und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen sollen. Dabei verbinde ich einen systemischen Blick mit wissenschaftlicher Fundierung und langjähriger Erfahrung in Beratung, Coaching, Supervision und Teamentwicklung.

Meine Expertise ist über viele Jahre in unterschiedlichen Kontexten gewachsen: Von 1998 bis 2025 war am Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB) der FH Münster tätig. Als Professorin für Interkulturelle Kommunikation und Unternehmenskommunikation prägte die Verbindung von Theorie und Praxis meine Arbeit nachhaltig. Veränderungsprozesse nicht nur theoretisch zu beschreiben, sondern sie in ihrer konkreten organisationalen Wirklichkeit zu untersuchen, zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, war ein wesentlicher Teil meiner Arbeit.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich auf Veränderungsprozessen und ihren Spannungsfeldern. Durch zahlreiche forschungsbasierte Projekte und Masterarbeiten direkt in Unternehmen und Organisationen konnte ich über Jahre beobachten und untersuchen, an welchen Stellen Veränderung tatsächlich wirksam werden kann – und wo Interventionen eher an der Oberfläche bleiben.

Hinzu kommt eine ausgeprägte internationale und interkulturelle Perspektive. Kooperationen, Lehrtätigkeiten und Projekte führten mich unter anderem nach Indien, Kolumbien, Costa Rica, Mexiko und in verschiedene europäische Länder. Unterschiedliche kulturelle und organisationale Perspektiven zu verstehen und für Zusammenarbeit produktiv zu machen, gehört deshalb selbstverständlich zu meinem Arbeitsverständnis.

Meine wissenschaftliche Expertise ergänze ich durch langjährige Aus- und Weiterbildungen in Organisationsberatung, Supervision (DGSv), Coaching, Teamentwicklung und systemischer Beratung nach SySt®.

Heute bringe ich diese Erfahrungen in meine Beratung ein. Ich arbeite nicht mit fertigen Rezepten und glaube auch nicht, dass jede Organisation dieselbe Lösung braucht.

Mich interessiert vielmehr, was in der jeweiligen Situation tatsächlich vor sich geht – und was es braucht, damit Menschen und Organisationen wieder handlungsfähig werden.

Genaues Hinschauen ist für mich kein Umweg. Es ist häufig der Beginn von Veränderung.